Aktives Altern in der europäischen chemischen Industrie
Der demografische Wandel wird in den nächsten Jahren eines der Hauptthemen für die hochspezialisierte chemische Industrie in Europa sein. Die Altersstruktur der Chemiebeschäftigten unterscheidet sich stark von der Altersstruktur der aktiven Bevölkerung. Die gemeinsam von den europäischen Spitzenverbände der chemischen Industrie, European Mine, Chemical and Energy Workers‘ Federation (EMCEF), die European Chemical Employers Group (ECEG) und die Fédération Européenne des Cadres de la Chimie et des Industries annexes (FECCIA) in Auftrag gegebene Studie „Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die chemische Industrie in Europa“ hat gezeigt, dass die chemische Industrie stark betroffen sein wird, wenn es nicht gelingt, die Beschäftigungsquote älterer Beschäftigter zu steigern.
Aktives Altern und nachhaltiges Age Management sind somit die große Herausforderung für die chemische Industrie, um den Auswirkungen des demografischen Wandels effektiv zu begegnen. EMCEF, ECEG und FECCIA wollen mit dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt „Förderung von Aktivem Altern als Beitrag zur Bewältigung des demografischen Wandels“ dieser Herausforderung im gemeinsamen Dialog begegnen.
Unternehmen, Verbände sowie die nationalen Regierungen der EU 27 sollen durch die Ergebnisse dieses Projektes dabei unterstützt werden, geeignete Strategien zur attraktiven Beschäftigung und Steigerung der Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer in der chemischen Industrie in Europa für die nächsten Jahre zu entwickeln.




